Der Verein
Die Neumühle Saar wurde 1981 als gemeinnütziger Verein gegründet — von Menschen, die glaubten, dass Orte der Stille und des Lernens in der Gesellschaft gebraucht werden. Diese Überzeugung hat sich nicht verändert.
Über vier Jahrzehnte hat sich die Neumühle in Mettlach-Tünsdorf, Saarland, als Ort für Seminare, Retreats und persönliche Auszeiten etabliert — nicht durch Werbung, sondern durch Mund-zu-Mund-Empfehlung und die Qualität dessen, was hier passiert.
Heute trägt ein aktiver Vorstand die Arbeit — ehrenamtlich und mit derselben Haltung wie die Gründergeneration: Offenheit, Bescheidenheit und die Überzeugung, dass Innehalten kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit.
Der Vorstand
Michael Roller
1. Vorsitzender
Jörg Snijder
2. Vorsitzender
Dennis Dollwet
Kassenwart
Melanie Snijder-Telle
Schriftführerin
Entstehung und Werdegang
Als Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, angeregt durch westliche und östliche Impulse, Meditation plötzlich überall aufkam, fand dieser Aufbruch bei vielen Suchenden ein enormes Echo. Die Sinnfrage, die Sehnsucht nach innerer Erfahrung, führte spontan viele Menschen zusammen. Christliche Wege wurden neu belebt, östliche Wege neu entdeckt.
Auch im Saarland entstand die Idee, ein eigenes Zentrum für Meditation zu errichten. Im November 1974 gelang die Gründung des Vereins Exercitium Humanum — der Name war zugleich Programm: durch spirituelles Training, durch Meditation der ganzheitlichen Entfaltung des Menschen zu dienen. An Ostern 1975 begann man in Tholey mit den ersten Kursen, in einer ehemaligen Bildungsstätte der Benediktiner, die in Eigenleistung hergerichtet wurde.
Bald schon schaute man sich nach einem neuen Domizil um — und entdeckte die Neumühle. Die 1832 erbaute und seit Mitte der 1960er Jahre stillgelegte Getreidemühle war zu einer Ruine verfallen. Trotz der schwierigen Ausgangslage stimmten alle Vereinsmitglieder und der inzwischen gewachsene Freundeskreis einstimmig für den Erwerb. Am 2. Februar 1981 unterzeichneten Eleonore und Willi Massa den Kaufvertrag; eine großzügige Spende der Kübelstiftung deckte den Kaufpreis ab.
Was folgte, war ein langer gemeinsamer Aufbau. Freundeskreis, Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender — alle trugen bei, dass schrittweise das Müllerhaus und die ehemalige Mühle umgebaut werden konnten: Gästezimmer, Seminar- und Aufenthaltsräume, eine Küche. An Pfingsten 1998 konnte als letzter Bauabschnitt der achteckige Pavillon mit Speisesaal, Seminarraum und neuen Gästezimmern seiner Bestimmung übergeben werden. Seither verfügt die Neumühle über 53 Gästebetten und fünf Seminarräume.
In den langen Jahren der Kursarbeit entfaltete sich eine große Vielfalt — um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Neben Meditations- und Zen-Kursen entstanden begleitende Seminare, die den seelischen Raum erst vorbereiten: Arbeit mit der Lebensgeschichte und Familienkonstellation, mit der Schattenseite. Hinzu kamen körperorientierte Zugänge — Yoga, Qi Gong, Feldenkrais, Cranio-Sakral, sakrale Tänze, Atem- und Stimmarbeit sowie der Umgang mit Heilkräften in Mensch und Natur.
Die Neumühle heute — Öffnung und Verwurzelung
Was über Jahrzehnte gewachsen ist, bleibt. Und es weitet sich.
Seit 2026 öffnet die Neumühle ihren Rahmen bewusst weiter — nicht als Neuerfindung, sondern als Folge dessen, was der Ort immer schon war: ein Haus für Menschen, die etwas suchen, entdecken oder gestalten wollen. Neben Meditation, Yoga und Stille gehören nun auch andere Ausdrucksformen dazu — Theater, darstellende Kunst, Musik, kreative Gemeinschaftsprojekte. Formen, die wie Meditation den ganzen Menschen ansprechen: Körper, Stimme, Vorstellungskraft, Gemeinschaft.
Gleichzeitig wächst die Neumühle stärker in ihre Umgebung hinein. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und kulturellen Akteuren der Region — im Saarland und im Dreiländereck Saar-Mosel-Hunsrück — gibt dem Ort eine neue Verankerung. Die Neumühle ist nicht länger nur Ziel, sondern Teil eines lebendigen Netzwerks.
Und: Der Ort öffnet sich für Begegnungen jenseits des Kursprogramms. Familienfeiern, kleine Kulturveranstaltungen und Gemeinschaftsfeste finden nun ebenfalls hier statt — auf der Terrasse am Wasserfall, am See, unter alten Bäumen. Was früher die stille Ausnahme war, ist heute eine bewusste Einladung: Komm, wenn du etwas zu feiern hast.
Die Geschichte der Neumühle
Entstehung und Werdegang
Als Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, angeregt durch westliche und östliche Impulse, Meditation plötzlich überall aufkam, fand dieser Aufbruch bei vielen Suchenden ein enormes Echo. Die Sinnfrage, die Sehnsucht nach innerer Erfahrung, führte spontan viele Menschen zusammen. Christliche Wege wurden neu belebt, östliche Wege neu entdeckt.
Auch im Saarland entstand die Idee, ein eigenes Zentrum für Meditation zu errichten. Im November 1974 gelang die Gründung des Vereins Exercitium Humanum — der Name war zugleich Programm: durch spirituelles Training, durch Meditation der ganzheitlichen Entfaltung des Menschen zu dienen. An Ostern 1975 begann man in Tholey mit den ersten Kursen, in einer ehemaligen Bildungsstätte der Benediktiner, die in Eigenleistung hergerichtet wurde.
Bald schon schaute man sich nach einem neuen Domizil um — und entdeckte die Neumühle. Die 1832 erbaute und seit Mitte der 1960er Jahre stillgelegte Getreidemühle war zu einer Ruine verfallen. Trotz der schwierigen Ausgangslage stimmten alle Vereinsmitglieder und der inzwischen gewachsene Freundeskreis einstimmig für den Erwerb. Am 2. Februar 1981 unterzeichneten Eleonore und Willi Massa den Kaufvertrag; eine großzügige Spende der Kübelstiftung deckte den Kaufpreis ab.
Was folgte, war ein langer gemeinsamer Aufbau. Freundeskreis, Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender — alle trugen bei, dass schrittweise das Müllerhaus und die ehemalige Mühle umgebaut werden konnten: Gästezimmer, Seminar- und Aufenthaltsräume, eine Küche. An Pfingsten 1998 konnte als letzter Bauabschnitt der achteckige Pavillon mit Speisesaal, Seminarraum und neuen Gästezimmern seiner Bestimmung übergeben werden. Seither verfügt die Neumühle über 53 Gästebetten und fünf Seminarräume.
In den langen Jahren der Kursarbeit entfaltete sich eine große Vielfalt — um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Neben Meditations- und Zen-Kursen entstanden begleitende Seminare, die den seelischen Raum erst vorbereiten: Arbeit mit der Lebensgeschichte und Familienkonstellation, mit der Schattenseite. Hinzu kamen körperorientierte Zugänge — Yoga, Qi Gong, Feldenkrais, Cranio-Sakral, sakrale Tänze, Atem- und Stimmarbeit sowie der Umgang mit Heilkräften in Mensch und Natur.
Die Neumühle heute — Öffnung und Verwurzelung
Was über Jahrzehnte gewachsen ist, bleibt. Und es weitet sich.
Seit 2026 öffnet die Neumühle ihren Rahmen bewusst weiter — nicht als Neuerfindung, sondern als Folge dessen, was der Ort immer schon war: ein Haus für Menschen, die etwas suchen, entdecken oder gestalten wollen. Neben Meditation, Yoga und Stille gehören nun auch andere Ausdrucksformen dazu — Theater, darstellende Kunst, Musik, kreative Gemeinschaftsprojekte. Formen, die wie Meditation den ganzen Menschen ansprechen: Körper, Stimme, Vorstellungskraft, Gemeinschaft.
Gleichzeitig wächst die Neumühle stärker in ihre Umgebung hinein. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und kulturellen Akteuren der Region — im Saarland und im Dreiländereck Saar-Mosel-Hunsrück — gibt dem Ort eine neue Verankerung. Die Neumühle ist nicht länger nur Ziel, sondern Teil eines lebendigen Netzwerks.
Und: Der Ort öffnet sich für Begegnungen jenseits des Kursprogramms. Familienfeiern, kleine Kulturveranstaltungen und Gemeinschaftsfeste finden nun ebenfalls hier statt — auf der Terrasse am Wasserfall, am See, unter alten Bäumen. Was früher die stille Ausnahme war, ist heute eine bewusste Einladung: Komm, wenn du etwas zu feiern hast.
Die Neumühle heute - Öffnung und Verwurzelung
Was über Jahrzehnte gewachsen ist, bleibt. Und es weitet sich.
Seit 2026 öffnet die Neumühle ihren Rahmen bewusst weiter — nicht als Neuerfindung, sondern als Folge dessen, was der Ort immer schon war: ein Haus für Menschen, die etwas suchen, entdecken oder gestalten wollen. Neben Meditation, Yoga und Stille gehören nun auch andere Ausdrucksformen dazu — Theater, darstellende Kunst, Musik, kreative Gemeinschaftsprojekte. Formen, die wie Meditation den ganzen Menschen ansprechen: Körper, Stimme, Vorstellungskraft, Gemeinschaft.
Gleichzeitig wächst die Neumühle stärker in ihre Umgebung hinein. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und kulturellen Akteuren der Region — im Saarland und im Dreiländereck Saar-Mosel-Hunsrück — gibt dem Ort eine neue Verankerung. Die Neumühle ist nicht länger nur Ziel, sondern Teil eines lebendigen Netzwerks.
Und: Der Ort öffnet sich für Begegnungen jenseits des Kursprogramms. Familienfeiern, kleine Kulturveranstaltungen und Gemeinschaftsfeste finden nun ebenfalls hier statt ob auf der Terrasse am Wasserfall, am See, unter alten Bäumen.
Was früher die stille Ausnahme war, ist heute eine bewusste Einladung: Komm, wenn du etwas zu feiern hast.